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Restfeuchte erkennen: So finden Sie das richtige Brennholz
Ratgeber

Restfeuchte erkennen: So finden Sie das richtige Brennholz

Warum die Restfeuchte über gutes und schlechtes Brennholz entscheidet — und wie Sie sie ohne Messgerät grob einschätzen können.

Kein anderer Wert entscheidet so stark über die Qualität von Brennholz wie die Restfeuchte. Liegt sie über 20 %, verbrennt das Holz unvollständig: Ein Teil der Energie geht als Wasserdampf verloren, statt Ihren Raum zu wärmen. Die Folge sind sichtbarer Qualm, ein unangenehmer Geruch und im schlimmsten Fall eine Versottung des Schornsteins durch kondensierende Rußpartikel.

Der zuverlässigste Weg, die Restfeuchte zu prüfen, ist ein Feuchtemessgerät — für wenige Euro im Baumarkt erhältlich. Dazu spalten Sie ein Scheit frisch auf und messen direkt an der Bruchstelle, nicht an der Außenseite, die durch Witterung meist trockener wirkt als der Kern.

Ohne Messgerät helfen einfache Faustregeln: Trockenes Holz klingt beim Aneinanderschlagen zweier Scheite hell und hart, feuchtes Holz eher dumpf. Trockene Rinde löst sich leicht, während sie bei frischem Holz noch fest sitzt. Und: Trockenes Holz ist spürbar leichter als frisches Holz derselben Größe, da es einen erheblichen Teil seines Wassergehalts verloren hat.

Bei Glutkönig geben wir die Restfeuchte für jedes Produkt konkret an — kammergetrocknetes Holz garantiert unter 20 %, bei waldfrischem Holz nennen wir den realistischen Ausgangswert, damit Sie Ihre Lagerzeit richtig planen können.

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